Idee Details

Die Beteiligungsaktion ist beendet

Hinweis

Neue Kommentare werden nicht mehr berücksichtigt.

Georgensgmünd Fahrrad-freundlicher machen

Mehr Sicherheit und mehr Spaß am Fahrradfahren fördern
Öffentlicher Raum und Aufenthaltsqualität
Öffentlicher Raum und Aufenthaltsqualität
Verkehr und Mobilität
Verkehr und Mobilität
Georgensgmünd

Fahrradwege in Georgensgmünd sind momentan nicht wirklich sicher und es gibt zu viele Lücken im Radwegenetz. Was man da verbessern kann, soll am Beispiel des Weges zwischen den Supermärkten Rewe, Edeka usw. in der Pleinfelder Straße bis zum Netto-Markt an der Rittersbacher Straße beispielhaft erläutert werden. Es fängt damit an, dass es bei allen Supermärkten wesentlich mehr Parkplätze für Autos als für Fahrräder gibt. Die Anzahl der Stellplätze für Fahrräder müsste mindestens verdoppelt werden, und alle sollten überdacht sein. Momentan sind zwar auch die spärlich vorhandenen Fahrrad-Abstellplätze nicht überfüllt. Aber wenn das Fahrradfahren in Georgensgmünd angenehmer und sicherer wird, dann kann sich das schnell ändern. Fahren wir nun vom Rewe-Markt zunächst bis zur Kreuzung Bahnhofstraße, Marktplatz, Am Bruckespan, Petersgmünder Straße. Die erste Verbesserung betrifft den Bereich vor dem Landhandel Wittmann. Der Fahrradweg vor diesem Gewerbebetrieb wird regelmäßig von Lastwegen der Firma und Lieferanten, sowie von Traktoren von Kunden als Parkplatz bzw. Wartezone verwendet. Hier bedarf es wirksamer Maßnahmen, die es gewährleisten, dass der Fahrradweg stets sicher verwendet werden kann. Denkbar sind z.B. Pfosten, die das Einfahren von Kraftfahrzeugen in dem Bereich vor der Halle der Firma Wittmann verhindern. Außerdem müssen die Radfahrer wirksam vor unachtsamen Kunden geschützt werden, die das Firmengelände mit ihrem Kraftfahrzeug verlassen wollen. Warnschilder und auf dem Fahrradweg aufgemalte Fahrradsymbole könnten hier helfen. Die gleichen Maßnahmen empfehlen sich bei der Ausfahrt der Zahnarztpraxis Millian und der Einmündung am Raiffeisenmarkt. Fahren wir weiter zur Bahnhofstraße, wo auf Höhe der alten Lagerhalle am Bahnhof die Straße zu überqueren ist. Während ca. 150 Meter weiter für die Fußgänger eine Ampel installiert wurde, gibt es hier für die Fahrradfahrer keinerlei Sicherungsmaßnahmen. Die beste Lösung wäre natürlich eine Ampel. Hilfreich wäre aber auch jeweils 100 Meter vor der Querung die Geschwindigkeit für die Kraftfahrzeuge auf der Straße auf 30 km/h zu begrenzen. Noch besser wäre ein Fahrradsymbol auf der Fahrbahn, und Vorfahrt achten-Schilder für die Fahrzeuge auf der Straße. An Bahnhof beginnt nun ein Bereich mit wirrer Beschilderung. Nach dem Queren der Straße steht ein Schild Fahrad/Fußgängerweg. Man meint, der Fahrradweg hört eigentlich nirgends auf. Kommt man von der Ortsmitte endet der Fahrradweg vor der St.Georgs Apotheke. Das ist zumindest widersprüchlich. Im Bereich vor dem Bahnhof kann die Sicherheit für die Radfahrer erhöht werden, indem eine deutlich Markierung des Radweges angebracht wird. Z.B. an der Seite auf der der Brunnen steht. Fahren wir weiter die Bahnhofstraße hinunter. Bei der Einmündung Am Bahndamm sollte unbedingt ein oder besser zwei Spiegel angebracht werden, damit die Fahrzeuge, die auf die Bahnhofstraße einfahren wollen, die Radfahrer auch sehen können. Unmittelbar nach der Einmündung am Bahndamm beginnt ein Fahrradweg, von dem man allerdings nicht erkennen kann, wo er endet. Vermutlich beim Gasthaus zur Krone? Oder Doch erst an der Brunnerkreuzung. Schön wäre es, wenn der Fahrradweg weiter bis zum Bruckespan gehen würde, von wo man auch aus Gmünd hinauskommt. Zum Bruckespan kann man natürlich auch auf dem Fahrradweg entlang der Bahntrasse kommen. Aber wir wollten ja zum Netto-Markt an der Rittersbacher Straße. Da klafft spätestens an der Bahnunterführung am Bernloher Weg eine Lücke bis zur Egid-Harrer- bzw. Glockenstraße. Diese Lücke könnte man schließen, wenn man eine vernünftige Querung an der Kreuzung Bahnhofstraße/Petersgmünder Straße für Radfahrer hin zum Radweg hinter dem Rathaus schafft. Von dort käme man zum Markt und zur Steinbacher Straße und weiter zur Egid-Harrer-Straße. Mit einem kleinen Umweg könnte man also zu Netto-Markt und zum Fahrradweg nach Rittersbach gelangen. Um es für Radfahrer sicherer zu machen, wäre Tempo 30km/h für Kraftfahrzeuge am Marktplatz und in der Steinbacher Straße das Mindeste. Noch besser wäre es, wenn die Steinbacher Straße zur Einbahnstraße würde, und eine Hälfte ganz den Radfahrern gehören würde. Nun sind wir also am Ortsausgang Richtung Rittersbach angelangt. Am dortigen Kreisverkehr findet sich ein weiteres Kuriosum. Bei drei von vier Einfahrten zum Kreisverkehr befindet sich das Vorfahrt achten-Schild vor dem Fahrradüberweg. Nur wenn man mit dem Auto ortsauswärts fährt, steht das Vorfahrt achten-Schild hinter dem Fahrradüberweg. Natürlich sollten alle Schilder vor dem Fahrradweg stehen. Schließlich meint man hier auch als Fahrradfahrer, dass man im Kreisverkehr fährt, und meint, dass man Vorfahrt hat. Und so sollte es auch sein. Ein letzter Punkt fällt auf, wenn man den Weg zurück einschlägt. D.h. vom Kreisverkehr in den Ort zurück. Hierbei muss man als Radfahrer die Egid-Harrer-Straße überqueren. Dies ist oft nicht ganz ungefährlich, weil den Autofahrern gar nicht klar ist, dass hier Radfahrer queren könnten. Eine bessere Beschilderung und ein Fahrradsymbol quer über die Straße könnte hier die Situation verbessern. Ach ja - überdachte Fahrradständer vor dem Rathaus sind für eine fortschrittliche Gemeinde natürlich Ehrensache. Ulrich Stammberger.

Mit dem Absenden des Formulars erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer E-Mail-Adresse zum Zweck der Authentifizierung Ihrer Stimmabgabe einverstanden. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Ups, etwas ist schiefgelaufen. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen Sie es erneut.

Kommentare

Andrea Hauf vor 5 Monaten
Ja, Fahrradfahren in Gmünd ist ein besonderes Erlebnis und oftmals sehr gefährlich, man findet sich irgendwann entweder mit Fußgängern oder Autofahrern plötzlich auf ein und demselben Weg wieder, da könnte ich bei der Steinbacher Straße weitermachen wie Herr Stammberger ...
vor 5 Monaten
Die ganzen prima Radwege um die Orte nützen nichts, wenn man sich schon vor der eigenen Haustüre und bis in den Kernort nicht fahren traut, die Kinder sich nicht an das Rad gewöhnen, da es für diese stets mit Gefahr in Verbindung gebracht werdne muß.
vor 4 Monaten
Ja, Radfahren, vor allem mit Kindern, durch Georgensgmünd ist immer ein Wagnis.

Mit dem Absenden des Formulars erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer Daten einverstanden.

Bei Bedarf können Sie hier die Anzeige der Abstimmung zurücksetzen. Bereits gezählte Stimmen bleiben davon unberührt.